Unversteuerter Wasserpfeifentabak und Zigaretten bei Kontrollen entdeckt

Unversteuerter Wasserpfeifentabak ist bei Zollkontrollen in Ravensburg und Weingarten in größerem Umfang entdeckt worden. Zudem fanden die Einsatzkräfte verbotene Vapes, verbotenen Snus und unversteuerte Zigaretten. Gegen die beiden Ladeninhaber wurden Verfahren wegen Steuerhinterziehung eingeleitet.

Wie das Hauptzollamt Ulm mitteilte, kontrollierten Zöllner einer Friedrichshafener Kontrolleinheit ein Ladengeschäft in Ravensburg sowie ein Lebensmittelgeschäft in Weingarten. In beiden Fällen stellten die Beamten tabaksteuerrechtliche Verstöße fest. Die Nacherhebung der Steuern und die Verhängung von Geldstrafen übernimmt die Strafsachenstelle des Hauptzollamts Ulm.

Unversteuerter Wasserpfeifentabak in Ravensburg sichergestellt

Bei der Kontrolle eines Ladengeschäfts in Ravensburg entdeckten die Zöllner mehr als sieben Kilogramm unversteuerten Wasserpfeifentabak. Darüber hinaus stellten sie 50 Packungen verbotenen Oraltabak, sogenannten Snus, sowie mehrere Dutzend Einwegzigaretten sicher.

Nach Angaben der Behörde enthielten die Vapes rund 1.100 Milliliter unerlaubte Substitute. Auch diese Waren wurden sichergestellt. Gegen den 28 Jahre alten Ladenbetreiber leiteten die Zöllner ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung ein. Der Steuerschaden liegt bei 540 Euro.

Weingarten: Zigaretten und unversteuerter Wasserpfeifentabak gefunden

Auch in einem Lebensmittelgeschäft in Weingarten wurden die Einsatzkräfte fündig. Dort entdeckten die Beamten 6.700 unversteuerte Zigaretten unterschiedlicher Marken sowie 14 Kilogramm unversteuerten Wasserpfeifentabak.

Der Steuerschaden beläuft sich in diesem Fall auf knapp 1.800 Euro. Der 55 Jahre alte Inhaber des Geschäfts sieht sich nun ebenfalls mit Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung konfrontiert.

Verbotene Vapes und Snus ebenfalls im Fokus

Die Kontrollen zeigen, dass nicht nur unversteuerter Wasserpfeifentabak im Fokus des Zolls steht. Auch verbotene Vapes und verbotener Snus geraten zunehmend in den Blick der Behörden, wenn sie in Verkaufsstellen angeboten oder gelagert werden.

Gerade bei Einwegzigaretten mit unerlaubten Substituten prüfen die Einsatzkräfte, ob die Produkte in Deutschland überhaupt verkauft werden dürfen. Gleiches gilt für Snus, dessen Verkauf in Deutschland grundsätzlich verboten ist.

Steuerhinterziehung hat finanzielle Folgen

Für die beiden Ladenbetreiber haben die Funde nun strafrechtliche und finanzielle Konsequenzen. Neben den eingeleiteten Verfahren wegen Steuerhinterziehung wird die Strafsachenstelle des Hauptzollamts Ulm die Steuern nacherheben und über Geldstrafen entscheiden.

Der Fall macht deutlich, dass unversteuerter Wasserpfeifentabak und unversteuerte Zigaretten bei Kontrollen weiterhin regelmäßig entdeckt werden. Fehlende Steuerzeichen und verbotene Produkte führen dabei schnell zu Ermittlungen und zur Sicherstellung der Waren.

Zoll setzt Kontrollen fort

Mit den Funden in Ravensburg und Weingarten unterstreicht der Zoll seinen Kontrollfokus auf den Handel mit unversteuerten und verbotenen Tabakwaren. Besonders unversteuerter Wasserpfeifentabak bleibt für die Behörden ein wichtiges Thema, weil durch den illegalen Vertrieb Steuerschäden entstehen und gesetzliche Vorgaben umgangen werden.

Die weiteren Schritte liegen nun bei der Strafsachenstelle des Hauptzollamts Ulm.

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