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Aug. 12, 2026Vapes bei Jugendlichen: Zahlen und Trends in Deutschland 2026
Vapes bei Jugendlichen sind 2026 eines der wichtigsten Themen in der deutschen Nikotindebatte. Neue Daten der Drogenaffinitätsstudie 2025, veröffentlicht 2026, zeigen: Jugendliche rauchen und vapen wieder häufiger. Besonders auffällig ist der Anstieg bei Mehrweg-E-Zigaretten, nikotinhaltigen Liquids und weiblichen Jugendlichen.
Kurz erklärt: Der Konsum von E-Zigaretten bei Jugendlichen ist in Deutschland seit 2021 deutlich gestiegen. 2025 hatten 7,3% der 12- bis 17-Jährigen in den letzten 30 Tagen Mehrweg-E-Zigaretten genutzt. Einweg-E-Zigaretten lagen bei 5,5%. Diese Werte dürfen aber nicht einfach addiert werden, weil sich Nutzergruppen überschneiden können.
Gleichzeitig zeigen die Daten: Klassische Zigaretten verschwinden nicht einfach. 2025 hatten 7,9% der 12- bis 17-Jährigen in den letzten 30 Tagen Tabakzigaretten geraucht. Damit stehen Zigaretten, Mehrweg-Vapes und Einweg-Vapes bei Jugendlichen inzwischen enger nebeneinander als früher.
Inhaltsverzeichnis
Vapes bei Jugendlichen: Die wichtigsten Zahlen
Die Drogenaffinitätsstudie 2025 des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit zeigt, wie sich der Konsum junger Menschen verändert hat. Befragt wurden 7.001 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 12 bis 25 Jahren.
Für die Altersgruppe der 12- bis 17-Jährigen sind besonders diese Werte wichtig:
| Produkt / Verhalten | Wert 2025 |
|---|---|
| Rauchende 12- bis 17-Jährige insgesamt | 9,6% |
| Tabakzigaretten in den letzten 30 Tagen | 7,9% |
| Mehrweg-E-Zigaretten in den letzten 30 Tagen | 7,3% |
| Einweg-E-Zigaretten in den letzten 30 Tagen | 5,5% |
| Wasserpfeife in den letzten 30 Tagen | 2,0% |
| Nikotinbeutel in den letzten 30 Tagen | 1,9% |
| Tabakerhitzer in den letzten 30 Tagen | 0,4% |
Das zeigt: Vapes bei Jugendlichen sind kein Randthema mehr. Mehrweg-E-Zigaretten liegen in der 30-Tage-Prävalenz fast auf dem Niveau klassischer Tabakzigaretten.
Warum man die Zahlen richtig lesen muss
Bei Vapes bei Jugendlichen ist wichtig, die Zahlen nicht falsch zu addieren. Wenn 7,3% Mehrweg-E-Zigaretten und 5,5% Einweg-E-Zigaretten genutzt haben, heißt das nicht automatisch, dass 12,8% aller Jugendlichen insgesamt vapen.
Der Grund: Es kann Überschneidungen geben. Ein Teil der Jugendlichen kann sowohl Mehrweg- als auch Einweg-E-Zigaretten ausprobiert oder genutzt haben. Deshalb sollte man sauber formulieren:
Richtig:
2025 nutzten 7,3% der 12- bis 17-Jährigen Mehrweg-E-Zigaretten und 5,5% Einweg-E-Zigaretten in den letzten 30 Tagen.
Nicht sauber:
2025 haben 12,8% der Jugendlichen E-Zigaretten genutzt.
Diese Unterscheidung ist wichtig, damit der Beitrag seriös bleibt.
Entwicklung seit 2021: Mehrweg-Vapes legen deutlich zu
Besonders stark ist der Anstieg bei Mehrweg-E-Zigaretten. Bei männlichen Jugendlichen stieg der Anteil der Konsumierenden seit 2021 von 2,9% auf 6,7%. Bei weiblichen Jugendlichen stieg der Wert von 1,8% auf 7,8%.
| Gruppe | 2021 | 2025 |
| Jungen, Mehrweg-E-Zigaretten | 2,9% | 6,7% |
| Mädchen, Mehrweg-E-Zigaretten | 1,8% | 7,8% |
Auffällig ist vor allem der Anstieg bei Mädchen. Der Wert hat sich zwischen 2021 und 2025 mehr als vervierfacht. 2025 lag der Anteil bei weiblichen Jugendlichen sogar höher als bei männlichen Jugendlichen.
Das macht deutlich: Vaping ist nicht mehr nur ein Trend bei einer kleinen Gruppe. Vapes bei Jugendlichen erreichen inzwischen unterschiedliche Zielgruppen und wirken offenbar besonders stark über Design, Geschmack und einfache Verfügbarkeit.
Mädchen und Vaping: Warum der Anstieg auffällt
Der starke Anstieg bei weiblichen Jugendlichen ist einer der wichtigsten Punkte in der aktuellen Debatte. Während bei Jungen der Konsum von Mehrweg-E-Zigaretten ebenfalls gestiegen ist, fällt der Sprung bei Mädchen besonders deutlich aus.
Mögliche Gründe können sein:
- süße und fruchtige Aromen
- bunte Verpackungen
- kleinere Pod-Geräte
- Social-Media-Sichtbarkeit
- weniger klassisches Raucherimage
- einfache Nutzung ohne Feuerzeug oder Tabakgeruch
Das heißt nicht, dass nur Mädchen betroffen sind. Aber die Daten zeigen, dass die Zielgruppen breiter werden. Genau deshalb werden Vapes bei Jugendlichen auch für Schule, Eltern, Handel und Politik relevanter.
Mehrweg-E-Zigaretten werden wichtiger
Viele Diskussionen drehen sich um Einweg-Vapes. Die neuen Daten zeigen aber: Mehrweg-E-Zigaretten dürfen nicht unterschätzt werden. Ihr Konsum nimmt bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen deutlich zu.
Mehrweg-Vapes können für Jugendliche attraktiv wirken, weil sie:
- wiederaufladbar sind
- langfristig günstiger wirken können
- mit verschiedenen Liquids genutzt werden
- viele Aromen ermöglichen
- als moderner oder weniger auffällig wahrgenommen werden
- über Social Media stark sichtbar sind
Das Problem aus Jugendschutzsicht: Mehrweg-Geräte sind nicht automatisch weniger jugendaffin als Einweg-Vapes. Auch sie können mit süßen Aromen, auffälligem Design und nikotinhaltigen Liquids genutzt werden.
Einweg-E-Zigaretten bleiben relevant
Einweg-E-Zigaretten haben seit 2021 stark an Sichtbarkeit gewonnen und bleiben für den Jugendschutz relevant. 2025 lag die 30-Tage-Prävalenz bei 12- bis 17-Jährigen bei 5,5%. Aktuell zeigen die Daten aber vor allem bei Mehrweg-E-Zigaretten den deutlichsten Anstieg.
Einweg-Vapes sind besonders umstritten, weil sie mehrere Probleme verbinden:
- einfache Nutzung
- bunte Gestaltung
- süße Aromen
- oft nikotinhaltige Liquids
- kurze Produktlebensdauer
- Akku und Elektroschrott
- problematische Entsorgung
- niedrige Einstiegshürde
Für den Jugendschutz bleibt das ein zentraler Punkt. Selbst wenn Mehrweg-Vapes stärker zulegen, bleiben Einweg-E-Zigaretten ein sichtbarer Teil des Problems.
Vapes bei Jugendlichen und Nikotin: Was die Studie zeigt
Ein besonders wichtiger Befund: Die meisten Konsumierenden von Mehrweg-E-Zigaretten nutzen nikotinhaltige Liquids. Laut den veröffentlichten Daten verwenden mittlerweile neun von zehn Konsumierenden von Mehrweg-E-Zigaretten nikotinhaltige Liquids.
Das ist relevant, weil Vapes bei Jugendlichen nicht nur als aromatisierte Lifestyle-Produkte auftreten. Es geht oft tatsächlich um Nikotinkonsum.
Häufig diskutierte Risikofaktoren sind:
- Nikotinabhängigkeit
- Gewöhnung an regelmäßigen Konsum
- süße Aromen wie Cola, Kiwi, Kaugummi oder Menthol
- jugendaffines Design
- einfache Verfügbarkeit
- Verharmlosung durch den Begriff „Vape“
Wichtig ist die sachliche Einordnung: E-Zigaretten sind keine risikofreien Produkte. Nikotin kann abhängig machen. Gerade bei Jugendlichen ist der frühe Einstieg problematisch, weil sich Konsummuster verfestigen können.
Junge Erwachsene: Auch 18- bis 25-Jährige nutzen mehr Vapes
Nicht nur Jugendliche sind betroffen. Auch bei jungen Erwachsenen zwischen 18 und 25 Jahren ist der Konsum von Mehrweg-E-Zigaretten gestiegen.
| Gruppe 18–25 Jahre | 2021 | 2025 |
| Männer, Mehrweg-E-Zigaretten | 6,9% | 13,3% |
| Frauen, Mehrweg-E-Zigaretten | 4,7% | 11,9% |
Bei jungen Erwachsenen ist die 30-Tage-Prävalenz der Tabakzigarette mit 24,4% weiterhin höher als bei anderen Produkten. Danach folgen Mehrweg-E-Zigaretten mit 12,7% und Einweg-E-Zigaretten mit 8,1%.
Das zeigt: Vapes ersetzen klassische Zigaretten nicht vollständig. Vielmehr entsteht ein gemischter Nikotinmarkt, in dem verschiedene Produkte nebeneinander genutzt werden.
Sind Vapes bei Jugendlichen beliebter als Zigaretten?
Diese Aussage sollte man vorsichtig formulieren. In der Drogenaffinitätsstudie 2025 lag bei den 12- bis 17-Jährigen die 30-Tage-Prävalenz der Tabakzigarette mit 7,9% noch leicht über Mehrweg-E-Zigaretten mit 7,3% und Einweg-E-Zigaretten mit 5,5%.
Deshalb wäre die Aussage „Vapes sind bei Jugendlichen eindeutig häufiger als Zigaretten“ zu pauschal.
Sauberer ist:
Vapes bei Jugendlichen liegen inzwischen fast auf dem Niveau klassischer Zigaretten. Mehrweg-E-Zigaretten haben seit 2021 deutlich zugelegt und sind zu einem der wichtigsten Nikotinprodukte junger Menschen geworden.
So bleibt der Text fachlich korrekt und übertreibt nicht.
Was bedeutet der Trend für Deutschland?
Die Entwicklung zeigt eine Verschiebung im Konsumverhalten. Nach Jahren, in denen klassische Zigaretten bei Jugendlichen langfristig zurückgingen, steigen Rauch- und Vape-Werte wieder an.
Für Deutschland bedeutet das:
| Entwicklung | Bedeutung |
| Mehrweg-Vapes steigen deutlich | neues Hauptthema im Jugend-Vaping |
| Einweg-Vapes bleiben relevant | trotz politischem Druck weiter verbreitet |
| Mädchen holen stark auf | Zielgruppen verändern sich |
| Nikotin bleibt zentral | viele Liquids sind nikotinhaltig |
| Aromen stehen im Fokus | Geschmack und Design beeinflussen Attraktivität |
| Jugendschutz wird schwieriger | Produkte sind leicht sichtbar und oft kompakt |
Der Trend ist also nicht nur eine kurzfristige Mode. Er zeigt, dass sich der Nikotinmarkt bei jungen Menschen verändert.
Jugendschutz: Verkauf an Minderjährige bleibt verboten
Bei Vapes bei Jugendlichen ist ein Punkt besonders wichtig: Der Verkauf und die Abgabe an Minderjährige sind in Deutschland verboten. Das gilt nicht nur für klassische Tabakwaren, sondern auch für andere nikotinhaltige Erzeugnisse und für E-Zigaretten. Auch nikotinfreie E-Zigaretten und E-Shishas werden im Jugendschutz erfasst.
Das heißt: Wenn Jugendliche solche Produkte nutzen, geht es nicht um einen erlaubten regulären Konsum. Es geht auch um Kontrolle, Altersprüfung, Onlinehandel, Weitergabe durch Erwachsene und illegale oder schlecht kontrollierte Vertriebswege.
Warum Aromen politisch so stark diskutiert werden
Aromen sind einer der Hauptgründe, warum Vapes bei Jugendlichen kritisch gesehen werden. Fruchtige, süße oder eisige Geschmacksrichtungen wirken weniger abschreckend als klassische Tabakprodukte.
Kritisiert werden besonders:
- Cola
- Kiwi
- Kaugummi
- Menthol
- Beeren
- Wassermelone
- Energy-Drink-Profile
- süße Dessertaromen
Aus Sicht von Fachleuten können solche Geschmacksrichtungen die Einstiegshürde senken. Genau deshalb fordern einige Akteure strengere Regeln für Aromen, Verpackungen, Werbung und Produktdesign.
Für den Artikel ist wichtig: Nicht jede politische Forderung ist automatisch geltendes Recht. Sauber ist die Formulierung: Aromen stehen unter wachsender regulatorischer Beobachtung.
Was Händler aus den Zahlen lernen sollten
Für Händler sind die Zahlen ein Warnsignal. Produkte, die stark jugendaffin wirken, geraten stärker in den Fokus von Politik, Behörden und Öffentlichkeit.
Wichtig sind deshalb:
- konsequente Altersprüfung
- keine jugendaffine Ansprache
- keine bunten Werbebotschaften in Richtung Minderjährige
- klare Trennung zwischen Erwachsenenprodukten und Lifestyle-Marketing
- keine verharmlosenden Gesundheitsversprechen
- saubere Produktkennzeichnung
- verantwortungsvolle Präsentation im Shop
Gerade bei Vapes mit süßen Aromen, auffälligen Designs und hoher Social-Media-Sichtbarkeit ist Vorsicht wichtig.
Was Eltern und Schulen beachten sollten
Für Eltern und Schulen ist die Entwicklung ebenfalls relevant. Vapes sind klein, leicht zu verstecken und riechen oft weniger auffällig als Zigaretten. Dadurch kann der Konsum länger unbemerkt bleiben.
Mögliche Hinweise können sein:
- süßlicher Geruch
- kleine Pod- oder Stick-Geräte
- USB-Ladekabel oder Pods
- Verpackungen mit Frucht- oder Ice-Bezeichnungen
- häufiges Verschwinden auf Toiletten oder nach draußen
- plötzliches Interesse an „0mg“ oder „Nikotin-Salz“
Wichtig ist: Aufklärung sollte nicht nur mit Verboten arbeiten. Jugendliche müssen verstehen, dass Nikotin abhängig machen kann und dass auch E-Zigaretten keine harmlosen Lifestyle-Produkte sind.
Vapes bei Jugendlichen: Fazit
Vapes bei Jugendlichen zeigen eine klare Entwicklung: Vaping ist bei jungen Menschen in Deutschland deutlich sichtbarer geworden. Mehrweg-E-Zigaretten haben seit 2021 stark zugelegt. Einweg-E-Zigaretten bleiben relevant, aber der stärkste aktuelle Anstieg zeigt sich vor allem bei Mehrweg-E-Zigaretten. Besonders auffällig ist der starke Anstieg bei weiblichen Jugendlichen.
Die Daten zeigen aber auch: Man muss genau bleiben. Tabakzigaretten lagen 2025 bei 12- bis 17-Jährigen in der 30-Tage-Prävalenz noch leicht vor Mehrweg-E-Zigaretten. Gleichzeitig sind Vapes inzwischen so nah an klassischen Zigaretten, dass sie als zentrales Jugendschutzthema betrachtet werden müssen.
Die wichtigste Einordnung lautet deshalb: Jugendliche nutzen nicht einfach nur „andere Produkte“. Der Nikotinmarkt verschiebt sich. Vapes, süße Aromen, kompakte Geräte und Social-Media-Sichtbarkeit verändern, wie junge Menschen mit Nikotin in Kontakt kommen. Genau deshalb bleiben Vapes bei Jugendlichen auch 2026 ein politisches und gesundheitliches Kernthema.
Bildquelle: Chatgpt.com

