Dampfen im Job: Diese Fehler können deinen Arbeitsplatz kosten

Vaping am Arbeitsplatz – was sagt das Gesetz?

Im Gegensatz zum klassischen Rauchen gibt es kein bundesweites Gesetz, das Vaping am Arbeitsplatz explizit verbietet. Das bedeutet: Der Arbeitgeber darf selbst entscheiden, ob Dampfen erlaubt ist. Es gilt das Hausrecht – und der Betriebsrat muss mitreden.

Wenn keine klare Regelung existiert, bedeutet das aber nicht automatisch, dass Dampfen erlaubt ist. Arbeitsverträge oder Betriebsvereinbarungen können ein Vape-Verbot rechtlich wirksam machen.

Diese Risiken drohen beim Vaping am Arbeitsplatz

Fehlt eine Erlaubnis, kann Dampfen schnell zu ernsten Konsequenzen führen. Abmahnungen, Beschwerden von Kollegen oder sogar die Kündigung sind möglich. Viele empfinden den Geruch als unangenehm – besonders in Großraumbüros. Auch technische Gefahren wie Akku-Explosionen durch falsches Laden im Betrieb sind ein Problem.

Arbeitgeber stehen ebenfalls in der Verantwortung: Sie haben eine Fürsorgepflicht – etwa gegenüber Schwangeren, Allergikern oder Kundenkontakt.

Warum Vaping am Arbeitsplatz nicht risikofrei ist

Auch wenn E-Zigaretten als weniger schädlich gelten: Beim Dampfen entstehen Aerosole mit Nikotin, Glyzerin und Aromastoffen. Diese Stoffe können die Atemwege reizen – besonders in geschlossenen Räumen oder bei dauerhafter Belastung. Das Arbeitsumfeld wird so zur Grauzone zwischen Genuss und Gefährdung.

Klare Regeln fürs Vapen im Büro – für beide Seiten

Für Arbeitgeber gilt: Je klarer die Vorgaben, desto weniger Konflikte. Vape-Verbote sollten schriftlich in Arbeitsverträgen oder Betriebsvereinbarungen festgehalten werden. Auch Schilder, definierte Dampfzonen und Hinweise zum sicheren Umgang mit Akkus gehören dazu.

Für Arbeitnehmer gilt: Nur dampfen, wenn es ausdrücklich erlaubt ist. Nicht im Büro, nicht im Firmenwagen und schon gar nicht im Kundenkontakt. Ladegeräte sollten sicher verwendet werden, Rücksicht auf Kollegen ist selbstverständlich.

Vapen am Arbeitsplatz braucht klare Spielregeln

Vaping am Arbeitsplatz ist noch gesetzlich kaum geregelt – aber das macht es nicht harmlos. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte klare Absprachen mit dem Arbeitgeber treffen. Für Unternehmen gilt: Je konkreter die Regeln, desto sicherer das Betriebsklima. Für Angestellte gilt: Dampfen nur da, wo es erlaubt und verantwortbar ist.

Bildquelle: envato.com