Zoll Stuttgart Vapes: 1.600 illegale E-Zigaretten sichergestellt

Bei einer gezielten Aktion gegen illegale E-Zigaretten stellte der Zoll Stuttgart am 30. Juli 2025 rund 1.600 Vapes sicher – die Produkte waren nicht versteuert, nicht verkehrsfähig und versteckt in zwei Mobilfunkgeschäften in der Stuttgarter Innenstadt gelagert. Die Aktion unter dem Schlagwort „Zoll Stuttgart Vapes“ bringt einen Steuerschaden von knapp 5.900 Euro ans Licht.

Zoll Stuttgart Vapes – Kontrolle mit überraschendem Fund

Die beiden kontrollierten Geschäfte gaben sich als Mobilfunkshops aus – doch unter der Theke und in Nebenräumen lagen Vapes in großer Zahl: ohne deutsche Steuerzeichen, mit zu großen Tanks und oft ohne Kennzeichnung.

Gesichert wurden:

  • 1.600 Einweg-Vapes
  • 21.140 ml Liquid
  • Steuerschaden: rund 5.900 Euro

Diese Verstöße fallen unter das Tabaksteuergesetz – selbst der bloße Besitz gilt bereits als steuerpflichtig.

Zoll Stuttgart Vapes – Statement der Beamten

„Wir sprechen hier von einer klaren Umgehung geltenden Steuerrechts“, so ein Sprecher der Ermittler.
„Die Aktion ‘Zoll Stuttgart Vapes’ war nötig – der Markt wird zunehmend undurchsichtig.“

Steuerhehlerei durch illegale Vapes – wie die Lage ist

Seit der gesetzlichen Neuregelung im Juli 2022 und der Steueranpassung Anfang 2025 gelten Einweg-E-Zigaretten mit Liquid offiziell als steuerpflichtig. Der aktuelle Satz: 26 Cent pro Milliliter. Die 21 Liter Liquid bedeuten damit einen erheblichen Verstoß – vor allem, weil auch nicht verkehrsfähige Geräte gefunden wurden.

Zoll Stuttgart Vapes – warum gerade hier?

Stuttgart ist ein Hotspot für Kontrollen – das Hauptzollamt Heilbronn überwacht den Großraum inklusive Rems-Murr, Ludwigsburg und Esslingen. Auffällig: Immer mehr Händler tarnen sich als normale Shops, handeln aber im Hintergrund mit steuerfreien Produkten.

Die Behörden kündigen an: Die Aktion „Zoll Stuttgart Vapes“ war nicht die letzte ihrer Art.

Gefährliche Aromen & falsche Sicherheit

Die Geräte enthielten Aromen wie „Cola Ice“, „Candy Peach“ oder „Gummy Mint“ – viele mit überhöhten Nikotinwerten. Illegale Vapes gelten als besonders problematisch für Jugendliche: fehlende CE-Kennzeichnung, unsichere Inhaltsstoffe, keine Altersprüfung beim Verkauf.

Nach der Aktion: Verfahren, Bußgeld, Vernichtung

Gegen den Inhaber eines der Shops läuft nun ein Verfahren wegen Steuerhehlerei. Neben möglichen Geldstrafen steht auch eine Freiheitsstrafe im Raum. Der Zoll bestätigte bereits: Die Ware wird nicht wieder freigegeben – sie soll vollständig vernichtet werden.

Die Aktion „Zoll Stuttgart Vapes“ zeigt, dass die Behörden aufmerksamer denn je hinschauen – und Wiederholungstäter keine Schonung erwarten dürfen.

Fazit

Zoll Stuttgart Vapes – dieser Begriff steht nun für einen der größten Vape-Funde in der Region: 1.600 illegale Geräte, fast 6.000 Euro Steuerschaden und ein klarer Hinweis, dass sich der Schwarzmarkt zunehmend in die Innenstadt verlagert. Für die Ermittler ist klar: Die Szene professionalisiert sich – doch der Zoll bleibt dran.